Das Zentrum für Waldpädagogik und Forstmuseum war die Idee des Forsthistorikers Herr Dr. Walter Schindler. Um das Jahr 2000 erteilte die Gemeinde Sohland a.d.S. ihm den Auftrag zur Erstellung eines Museums- und Sammlungskonzeptes. Nach Schließung bot die Körperschaft das Gebäude der ehemaligen Lessingschule als Heimstatt für ein Museum an. Die reichhaltige Sammlung gründet sich auf Schenkungen, Leihgaben und durch Erwerb. Nehmer der Dotationen ist die Gemeinde. Als Förderer des Museums wurde der Freundeskreis Forstmuseum OL e.V. am 1. 12. 2004 gegründet. Die Gemeinde verkaufte das Gebäude der Schule im Frühjahr 2016 an den Verein Oberlausitzer Holzgestaltung e.V.
In den Jahren 2001 und 2002 entstand der Raum Waldarbeit, dem 2005 das Försterzimmer folgte. Im Jahr 2007 wurde die als zeitweilige Ausstellung konzipierte Präsentation „Forstvermessung und Forstkarten“ geschaffen. 2014-2015 folgte die deutsch-tschechische Ausstellung „Historische Waldnutzungen“ in der Oberlausitz. Geplant sind die Darstellungen des Landschafts- und Naturraumes der OL und eine erweiterte Ausstellung zu Holz, Holzverwendung und Holzbearbeitung in der OL.
Wichtige derzeitige Aufgabe des Freundeskreises ist es, die institutionelle und finanzielle Basis einer einzigartigen forsthistorischen Sammlung im Freistaat Sachsen neu zu gestalten. Das Museums- und Sammlungskonzept muss an die neue Situation angepasst werden. Mit Unterstützung des Naturschutzzentrums Neukirch wurde seit 2015 eine kontinuierliche wald- und museumspädagogische Arbeit in Sohland aufgebaut, an der jährlich bis zu 750 Kinder teilnehmen. Mit dem Eigentümer des Gebäudes sind die Konditionen für die weitere Nutzung der Räumlichkeiten für das Museum zu verhandeln. Letztendlich benötigt der Verein dazu vor allem den notwendigen finanziellen Rahmen, um die waldpädagogische – und Museumsarbeit fortführen zu können.

Das vielfach verwendete Zitat von Wilhelm von Humboldt „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!“ gilt insbesondere für uns Forstleute, die wir es lernen müssen, in sehr langen Zeiträumen zu denken, um die Zukunft des Waldes nachhaltig zu gestalten.
In diesem Sinne laden wir Sie freundlichst ein, unsere Veranstaltungen und unser Museum zu besuchen und bitten Sie sehr herzlich um Unterstützung unserer Arbeit, sei es durch Mitarbeit im Verein, durch eine einmalige Spende oder auch durch ein mehrjähriges Engagement für dieses einzigartige Museum unseres Berufsstandes.